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Stützwandbemessung in Delmenhorst: Standsicherheit nach Eurocode 7

Gemeinsam lösen wir die Herausforderungen von morgen.

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Delmenhorst liegt auf 6,5 m ü. NHN und wächst mit jedem Neubau in die Fläche. Ab 1,20 m Höhenversatz schreibt die DIN 4124 zwingend einen standsicherheitsnachweis für Stützwände vor – sonst steht der Bauleiter mit einem Bein im Ordnungswidrigkeitenverfahren. Unser Team tritt an, wenn der Baugrund in Delmenhorst nicht mitspielt: wir bemessen die Stützwand für Gleiten, Kippen und Grundbruch, Punkt für Punkt. 53° Nord bedeutet milde, aber regenreiche Winter – die Sickerlinie hinter dem Winkelstützwandkörper entscheidet über den Lastfall. Wir legen den Nachweis so an, dass er bei der Prüfstatik in Delmenhorst auf Anhieb durchgeht. Ergänzend binden wir vor Ort die SPT-Bohrung ein, wenn die Bodenkennwerte für den aktiven Erddruck im Baugrundgutachten fehlen.

Eine Stützwand in Delmenhorst fällt nicht durch den Beton – sie fällt durch die unterschätzte Sickerlinie hinter der Wand.

Ablauf und Umfang

Delmenhorst entwickelte sich ab 1371 als Burgsiedlung an der Delme, der historische Kern steht auf Flusssanden und Torflinsen. Wer heute an der Langen Straße ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage plant, stößt spätestens auf 2,50 m Tiefe auf rolligen Untergrund mit schwankender Lagerungsdichte. Genau das verlangt eine Stützwandbemessung, die nicht mit Tabellenwerten arbeitet. Wir setzen für Delmenhorst auf das Verfahren nach Coulomb mit einem Wandreibungswinkel, den wir aus dem Scherversuch ableiten – nicht aus der Tabelle. Die charakteristischen Bodenkennwerte für Reibungswinkel und Kohäsion fließen direkt in den Grenzzustand GEO-2 ein. Rechengang: charakteristische Einwirkungen mit Teilsicherheitsbeiwerten nach DIN EN 1997-1, Bemessungssituation BS-P für den Bauzustand, BS-T für die endgültige Hinterfüllung. Jeder Nachweis in Delmenhorst wird mit prüffähiger Handrechnung und begleitendem FE-Modell geführt.
Stützwandbemessung in Delmenhorst: Standsicherheit nach Eurocode 7
Technisches Referenzbild — Delmenhorst

Örtliche Baugrundfaktoren

Das Risikoprofil in Delmenhorst wechselt auf kurzer Distanz: westlich der Bahnlinie stehen Sie oft auf Sand, östlich davon auf Klei und Torf mit organischen Anteilen über 5 %. Wir haben eine Stützwand an der Cramerstraße erlebt, die im Bauzustand 8 cm nach vorn gekippt ist – nicht wegen falscher Bewehrung, sondern weil die Hinterfüllung bei Dauerregen ohne funktionierende Dränage wie ein Schwamm wirkte. Die Stützwandbemessung muss hier den Lastfall Wasser mit 0,60 m Aufstau über Dränage-Niveau ansetzen, sonst verdoppelt sich die resultierende Erddruckkraft. In der Delmeniederung kommt der hydraulische Grundbruch dazu: sobald die Baugrube unter den Grundwasserspiegel reicht, brauchen Sie einen Nachweis nach DIN EN 1997-1, Abschnitt 10 – ohne Ausnahme.

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Referenzparameter

ParameterTypischer Wert
Normative GrundlageDIN EN 1997-1:2014-03 mit DIN EN 1990/NA
BemessungssituationenBS-P (vorübergehend) und BS-T (ständig)
Nachweise geführtGEO-2 (Gleiten, Kippen, Grundbruch, Geländebruch)
ErddruckansatzCoulomb mit Wandreibungswinkel aus Scherversuch
Teilsicherheitsbeiwerteγ_G=1,35 / γ_Q=1,50 / γ_φ=1,25 (LF 1)
Wandhöhen üblich in Delmenhorst1,50 m bis 5,80 m für Tiefgaragen
Zusätzlicher NachweisHydraulischer Grundbruch bei Delme-Nähe

Ergänzende Leistungen

01

Winkelstützwand und Schwergewichtswand

Bemessung mit Gleit- und Kippsicherheit für Standard-Höhen bis 4,50 m, inklusive Dränageplanung und Frostschürze für die Frosttiefe von 0,80 m in Delmenhorst.

02

Bewehrte Steilhang-Sicherung

Nachweis der inneren und äußeren Standsicherheit für Gabionen und geogitterbewehrte Konstruktionen bei Geländesprüngen über 2,00 m, typisch für die Hangsituationen am Stadtrand.

03

Tiefgaragenverbau mit Bohrträgerwand

Statische Berechnung für aufgelöste Stützwände mit Ausfachung, wenn der Nachbarbestand in Delmenhorst keine Verformung zulässt – mit Setzungsprognose für die angrenzende Bebauung.

Maßgebliche Normen

DIN EN 1997-1:2014-03 (Eurocode 7: Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik), DIN 1054:2010-12 (Baugrund – Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau), DIN 4124:2012-01 (Baugruben und Gräben – Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten)

Häufig gestellte Fragen

Welche Kosten entstehen für eine Stützwandbemessung in Delmenhorst?

Die Honorarkosten für eine Stützwandbemessung liegen je nach Wandhöhe und Komplexität des Baugrunds zwischen 910 € und 4.320 €. Einfache Winkelstützwände mit einer Höhe bis 2,00 m auf Sandboden bewegen sich am unteren Ende. Aufwändige Bohrträgerwände mit FE-Modell und hydraulischem Grundbruchnachweis in der Delmeniederung erreichen den oberen Bereich. Sie erhalten vorab ein Festpreisangebot nach HOAI.

Wie lange dauert die Prüffähigkeit des Standsicherheitsnachweises?

Die prüffähige Statik für eine Standard-Stützwand in Delmenhorst liegt nach 10 Werktagen vor, sofern die Baugrundkennwerte vollständig sind. Bei komplexen Systemen mit mehreren Lastfällen und FE-Berechnung rechnen Sie mit 15 Werktagen. Die Prüfstatik in Delmenhorst benötigt erfahrungsgemäß weitere zwei Wochen – wir stimmen den Nachweis vor Einreichung mit dem Prüfingenieur ab, um Nachträge zu vermeiden.

Reicht die alte Statik von 2005 noch für den Neubau am gleichen Grundstück?

Nein. Die normative Basis hat sich geändert: das alte Globalsicherheitskonzept der DIN 1054:1976 wurde durch das Teilsicherheitskonzept des Eurocode 7 ersetzt. Eine Stützwandbemessung von 2005 ist nicht mehr prüffähig. Auch der Baugrund in Delmenhorst kann sich durch Grundwasserabsenkung oder benachbarte Baumaßnahmen verändert haben – wir empfehlen eine neue Baugrunderkundung und eine komplett neue Bemessung nach DIN EN 1997-1:2014-03.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Delmenhorst und Umgebung.

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